Strukturierung des Selbst
Ab Mitte der 1970er-Jahre bis zu ihrem Lebensende 1988 verliess Clark nicht nur das Kunstwerk sondern auch den Ausstellungsraum und das Museum mit seinem Publikum. Ihre Arbeitswerkzeuge waren die so genannten «relationalen Objekte»: Alltagsgegenstände und Materialien wie Steine, Wasser oder Einkaufstüten, die mit mehr oder weniger Nachdruck auf den Körper gelegt werden, um verborgene Energien freizusetzen. Auf diese Weise stellte Clark eine Verbindung zwischen der physischen Aussen und der psychischen Innenwelt her, um verschüttete Traumata, aber auch Sehnsüchte zu befreien und so zur persönlichen Entfaltung beizutragen.
Nach sorgfältigen Recherchen zu den Methoden bei der Associação Cultural de Lygia Clark wird die Zürcher Künstlerin Talaya Schmid einen Nachmittag lang die Einzel-Sessions von Lygia Clarks reaktivieren.
Der Treffpunkt für die Performance von Talaya Schmid ist direkt in der Ausstellung bei dem Werk «Estruturação do Self [Strukturierung des Selbst], 1976».
ErwachseneCHF40.00
ErmässigtCHF35.00
MitgliederCHF25.00